Vom Bloggen bloggen - Folge 1.1

 

Ein eigener Blog als Kommunikationsplattform bietet die Möglichkeit, primär informative Inhalte gezielt für werbliche Zwecke einzusetzen. Oder plakativ gesagt. Die Zielgruppen mit Informationen zu beköstigen, um ihnen die eigentlichen Unternehmensleistungen schmackhaft zu machen. Welche Ingredienzien braucht also ein Blog, um sein Ziel zu erreichen?

Das in der Folge 1.0 meiner Artikelserie skizzierte Praxisbeispiel liefert probate Antworten.

 

Warum funktioniert der Blog?

Ein jeder Blog steht und fällt mit der konzeptionell-strategischen Basis, auf der er aufgebaut ist.

 

Im genannten Praxisbeispiel bilden eine sauber definierte Positionierung, eine klar umrissene Zielgruppe, deren Bedürfnisse und Erwartungen bekannt sind sowie im Kommunikationsmix abgestimmte Zielsetzungen die Rahmenbedingungen zur Generierung von Content.

 

Als Content kommt in Frage, was ins daraus abgeleitete Zielprofil passt. Das Zielprofil bezieht sich nicht nur auf die rein inhaltlichen Komponenten der Beiträge. Es definiert den generellen Aufbau der Artikel ebenso wie Sprachstil, Tonalität und visuelle Anforderungen an Bildmaterial.

 

Jedem Artikel liegt eine Handlungsaufforderung zugrunde, die entweder explizit am Ende des Artikels angeführt oder implizit im Inhalt mittransportiert wird.

 

die top 5 artikel

Alle Artikel sind Kategorien zugeordnet, die im Zielprofil festgelegt wurden. Die fünf Artikel, die, bereinigt um die Onlinezeit, am häufigsten angeklickt wurden, decken innerhalb derselben Kategorie voneinander unabhängige Inhalte ab.

 

Die für ihre Beliebtheit ausschlaggebenden Gemeinsamkeiten lassen sich Pi mal Daumen so zusammenfassen.

  • Ein populäres und spannendes Grundthema
  • über das auf diese Weise selten oder noch gar nicht berichtet wurde
  • das in gewissen Aspekten Einzigartigkeit vermittelt
  • beim Leser Identifikation erweckt
  • zur Handlung (Kauf, Nachahmung, etc.) animiert
  • und aufgrund seiner Alleinstellungsmerkmale ein gutes Suchmaschinenranking produziert.

 

die zukunft des blogs

Wie bei jedem Blog lautet die Herausforderung, dranzubleiben. Immer wieder Themen und Neuigkeiten zu identifizieren und zu veröffentlichen, die das Interesse der Leser am Köcheln halten. Den Spagat zu finden zwischen einer gewissen Regelmäßigkeit der Berichterstattung und auch einmal Nein zu einem Artikel zu sagen, wenn er bloß bereits Bekanntes wiederholen würde.

 

Ein Redaktionsplan hilft, einen ausgewogenen Mix an Artikeln über einen längeren Zeitraum sicherzustellen.

 

Meine Serie übers Bloggen geht weiter.

 

Wie Blogs für den ganz spezifischen Themenkomplex der Innovation eingesetzt werden können, liest du in den nächsten Folgen meiner Artikelserie. Bleib also dran ... 😃

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Eggy (Mittwoch, 01 Februar 2017 09:59)

    Endlich einmal " Erster" !
    Bin neugierig, was ich in Zukunft hier erlesen darf!

  • #2

    Ursula Deinhammer (Mittwoch, 01 Februar 2017 10:14)

    Danke, lieber Eggy, für den ersten Kommentar in meinem Blog Zielraum!
    Genieße es, endlich "Erster" zu sein ;-) ... und bleib dran. Es wird noch viele interessante Beiträge hier geben.